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Ferienwohnungen Sigrid Müller
Schwarzburger Str. 70 * 98739 Lichte-Geiersthal * Tel.: 03 67 01 - 2 09 29

Herzlich Willkommen
in der Villa Perlenheinz

Verbringen Sie erholsame Urlaubstage in den Ferienwohnungen von Sigrid Müller. Das Haus ist ruhig gelegen und befindet sich im Ort Lichte-Geiersthal.

Genießen Sie Ihren Urlaub umgeben von Wiesen und Wäldern - atmen Sie auf und lassen Sie Ihre Seele baumeln - hören Sie das Plätschern der klaren Bergbäche, beobachten Sie deren Wellenspiel und spüren Sie, wie Ihnen die Ruhe gut tut.

Sie wohnen in komfortablen Ferienwohnungen in meiner 1908 erbauten beschieferten Fachwerkvilla mit hauseigener Sauna, Fitness- und Gästeaufenthaltsraum. Eine Ferienwohnung besteht aus Wohndiele, Wohnzimmer, 2 oder 3 Schlafräumen und einer komplett mit Geschirrspüler, Mikrowelle und Eßplatz ausgestatteten Küche.

Ferienwohnung I hat ein Bad in dem auch eine Waschmaschine zur Verfügung steht.

Ferienwohnung II hat 2 separate Bäder und eine gemütliche Veranda.
Der 2600 qm große Garten lädt Sie morgens zum Tautreten, tagsüber zum Spielen und Faulenzen oder... ein, am Abend können Sie nach Lust und Laune grillen und unterm Sternenzelt den Tag ausklingen lassen.

Die Ausstattung der Ferienwohnungen I und II

  • geeignet für 2 bis 4 Personen, 2 Aufbettungen sind möglich
  • gemütlicher Wohnraum, große Wohndiele
  • separate, komplett mit Geschirrspüler und Eßplatz eingerichtete Küche
  • 3 Schlafräume (FeWo I), 2 Schlafräume (FeWo II)
  • Fitnessraum, Gäste-Hobbyraum und Sauna im Haus
  • Haustiere nach Absprache möglich
  • Kneipanwendungen möglich
  • großer Garten mit Sitzplštzen, Liegewiese und Grillmöglichkeit
  • Parkmöglichkeit direkt am Haus
Ich freue mich auf Ihren Besuch.
Ihre Sigrid Müller!





Kleine Chronik der
Villa Perlenheinz
Hausansicht früher
Im Jahre 1908 ließen der Fabrikant Louis Heinz und seine Gattin Margarethe (meine Urgroßeltern) dieses respektable Gebäude für sich und Ihre 3 Kinder erbauen.

Bis zu diesem Zeitpunkt wohnte die Familie im, sich in sichtweite befindlichen, Fabrikgebäude. Hier fertigte man Hohlglasperlen in verschiedenen Formen, die zu modischem Schmuck, wie Halsketten, Armbändern, Ohrschmuck und auch Hut- und Krawattennadeln verarbeitet wurden.

Im Jahr 1926 begründete der Sohn der Familie Louis Heinz, Heinrich Heinz, eine eigene Massivglasperlenproduktion im elterlichen Fabrikationsgebäude und setzte damit die bereits seit 1875 in der Familie bestehende Tradition der Glasperlenherstellung fort. Der Betrieb war für ausgezeichnete Qualität seiner Erzeugnisse bekannt und exportierte auch nach Übersee.

Die besondere Spezialität meines Großvaters war die Gewinnung von Fischsilber aus den Schuppen der dafür besonders geeigneten Fischart Ukelei zur Herstellung von Farbe, die er für die Imitationsperlenkettenproduktion benötigte. Da war für Ihn zeitweise die einzige Möglichkeit die hohe Qualität der Produkte zu erreichen.

Nach dem frühzeitigen Tod meines Urgroßvaters Louis Heinz führte mein Großvater den gesamten Betrieb mit seiner Ehefrau Käthe durch Höhen und Tiefen.
Der Familienbetrieb wurde 1961 genötigt staatliche Beteiligungen aufzunehmen.

Mein Vater Heinz Wießer führte den Betrieb erfolgreich weiter. Im Jahr 1972 erfolgte die Verstaatlichung des Betriebes im Zuge der damaligen Welle von Verstaatlichungen in der DDR.

Zum Wohnhaus (Villa) und Fabrikgebäude gehörte noch ein Stallgebäude mit Kutscherwohnung, denn Transportmittel der Zeit nach der Jahrhundertwende bis in die 40iger Jahre waren die Pferde, sowohl für den Betrieb als auch für die Familie. Auch war man zum großen Teil Selbstversorger, hielt Kühe, Schweine und Federvieh und baute reichlich Kartoffeln an.

Davon zeugt der sehr groß dimensionierte Kartoffelkeller der Villa. Die Villa war zum Zeitpunkt der Errichtung mit Zentralheizung und Gasbeleuchtung ausgestattet auch die Sanitäreinrichtung war auf dem für die Zeit modernsten Stand.

Die Ausstattung und der die Villa umgebende parkähnliche Garten mit vielen verschiedenen Laub- und Nadelbäumen, vier Gartenlauben und einem extra angelegten Krocketplatz machten das Leben hier, zudem eingebettet in ein wunderschönes Tal, besonders angenehm.

In der Villa wurde, soweit möglich, vieles im Orginal erhalten. Angefangen von dem laubenähnlichen Erker im ehemaligen Salon, einer besonders schönen Schiebetür zwischen Eßzimmer und Salon bishin zu Originaltür- und Fenstergriffen oder Orginalausstattungsgegenständen, wie z.B. der Standuhr und der Leuchte in der Diele oder dem reichverzierten schweren Bücherschrank aus dem Herrenzimmer. Besonderes Schmuckstück ist das im Treppenaufgang befindliche Fenster, dessen Bleiverglasung (Blüten und Blätter sind erhaben geformt) den Rahmen für den Blick auf 2 stattliche, dem Garten Schatten spendende Blutbuchen bildet.

Das 1. und 2. Obergeschoß des Gebäudes stehen für Gäste zur Verfügung. Hier sind zwei großzügige und komfortable Ferienwohnungen für jeweils 4 Personen eingerichtet worden.

Die mit großen Rundbogenfenstern versehenen Kellerräume boten sich für eine Ausstattung mit Sauna, Fitnessraum und Gäste-Hobbyraum an.

Komplettiert durch die individuelle Gartennutzung ist ein niveauvolles Urlaubsangebot entstanden.


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